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Vermittlung, Verarbeitung, Verbreitung

Studieren Forschen

Text Mining Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung stellte die Summer School CAST 2017 vor.

Sind Worte immer wahr? Die Frage nach der Rolle der Medien als vierte Gewalt ging man in der Summer School "Das Wort und die Wahrheit(en)" nach. Foto: V. Rezic.

Altertumskundliche Themen mit Hilfe der Neuen Medien aufzubereiten war Ziel der Summer School Neue Wege in das Altertum. Foto: A. Schmölzer.

Drei Sommerschulen in den Geisteswissenschaften gingen erfolgreich über die Bühne

Drei Sommerschulen unterstützt die Geisteswissenschaftliche Fakultät heuer im Rahmen der Masterförderung, nun ging auch die letzte erfolgreich zu Ende. Rundum zufriedene TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen freuten sich über Beiträge zu folgenden Themen:

 

Das Wort und die Wahrheit(en) – Slawistik im Mediendiskurs

Sind Worte immer mit der Wahrheit gleichsetzbar? Bringen nicht eher die jeweils gültigen Wahrheiten ein Machtverhältnis zum Ausdruck, das kritisch hinterfragt werden muss? Die Summer School untersuchte die schwierigen Positionen „der Medien“ in ihrer Rolle als vierte Gewalt zwischen Systemerhaltung und -erneuerung. Zielgruppe waren Masterstudierende der Slawistik, der Geschichte Südosteuropas, der Medienwissenschaften mit slawistischen Schwerpunkt, der South European Studies und der Geschichte. Renommierte ExpertInnen, wie Prof. Dr. Martin Emmer vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin, lieferten Impulsvorträge zu Themen wie „Trolle, Selbstdarsteller, Aktivisten: Der digitale Wandel der medialen Öffentlichkeit“ oder "Wie schreibe ich eine Rezension für Massenmedien?“ Zu den Vortragenden zählten auch Norbert Mappes-Niediek,  Journalist und Fachautor für Südosteuropa, sowie Christian Wehrschütz, Balkan/Ukraine-Korrespondent des ORF.

 

Neue Wege in das Altertum - Möglichkeiten der didaktischen Erschließung und Vermittlung von Antike in den Neuen Medien

18 Studierende aus ganz Österreich hatten die Möglichkeit, im Rahmen einer Summer School altertumskundliche Themen mit Hilfe der Neuen Medien aufzubereiten und einem großen Publikum vorzustellen. Das Universalmuseum Joanneum und die Karl-Franzens-Universität Graz boten die Plattform, dass sich die angehenden WissenschafterInnen  theoretische und praktische Erfahrung auf dem Gebiet der Vermittlung von historischen Inhalten durch die Neuen Medien aneignen konnten. ExpertInnen aus den Bereichen Alte Geschichte, Archäologie, Numismatik, Museologie, Film und Datenmodellierung standen den Studierenden dabei mit Rat und Tat zur Seite. Zusätzliche Inputs lieferten Science Buster Florian Freistetter und der Experimentalarchäologe, Althistoriker und Terra-X-Moderator Christoph Schäfer. Rund 1000 BesucherInnen konnten sich bei einer Open-House-Veranstaltung mit dem Titel „Eine Zukunft für die Vergangenheit“ im Archäologiemuseum des Universalmuseums Joanneum von der Qualität der geleisteten Arbeit überzeugen.

 

Computergestützte Analyse und Verarbeitung von Sprache und Text. Text (und Data) Mining Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung

Tokenisierung, Lemmatisierung, POS-Tagging: Diese Schlagworte spielen in den Geisteswissenschaften eine immer größere Rolle. Mehr und mehr Primär- und Sekundärquellen sind digital verfügbar. Daher werden maschinelle Analyse- und Verarbeitungsmethoden zunehmend wichtiger. Die Summer School vermittelte Basiskenntnisse und eine wissenschaftliche Einführung in die computergestützte Analyse und Verarbeitung von Sprache und Text. Internationale ExpertInnen gewährten direkten Einblick in erfolgreiche Projekte und stellten konkrete Lösungswege für fachspezifische Fragestellungen vor. Die TeilnehmerInnen konnten sind diese auch gleich anhand ihrer eigenen Materialien erproben.

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