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Weitere laufende Projekte

Ödön von Horváth: Edition und Dissemination

In Kooperation mit dem Franz-Nabl-Institut wird in diesem Projekt eine digitale Edition der Dramen Horváths erarbeitet. Neben der Edition der Dramentexte selbst steht deren quantitative Erforschung und Präsentation, u.a. in Form von Figurennetzwerken, im Zentrum der editorischen Arbeit.

 

Integrative Wissenschaftskommunikation: “Science Ink.”

  • Gefördert durch: FWF
  • Laufzeit: 2019 - 2020
  • Projektkontakt: Helmut Klug

Im geplanten Vorhaben sollen Aspekte der mittelalterlichen Kulinarik und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften für eine vorwiegend junge, wenig universitätsaffine Zielgruppe aufbereitet werden. Diesen Menschen, die nicht zur primären Zielgruppe von Wissenschaftskommunikation zählen, soll die Arbeit von Wissenschaftlern an einer Universität und einzelne Inhalte der Geisteswissenschaften näher gebracht werden. Bei einem derartigen Zielpublikum ist die direkte Vermittlung von Forschung nicht der richtige Weg. Daher wird Wissenschaft mit einem thematisch nicht verwandten und in der Gesellschaft noch immer kontroversen Alltagsthema kombiniert, um ein Interesse der Zielgruppe über diesen Zugang zu erreichen. Als Hauptprodukt des Projekts ist eine serienartige Abfolge von Videoclips im Stil einer Doku Soap (“Science Ink”) geplant, die als Setting ein Tattoo-Studio hat. In dieser Umgebung sprechen der Tätowierer und der Wissenschaftler über ihre Arbeit. Bei der Produktion der Filmclips werden spezielle Interessen der Zielgruppe, aktuelle Video- und Youtube-Trends, Erklärvideomethoden und Aspekte der Wissenschaftskommunikation kombiniert; Wissenschaft fließt in das Gespräch über “Einblendungen” ein, in denen andere Locations (zB. Büro, Lehrsaal, Küche) eingeführt werden. In dieser Rahmenhandlung werden wissenschaftliche Inhalte zur mittelalterlichen Ernährung, Kochanleitungen für historische Speisen und Forschungsansätze der Digital Humanities und natürlich Informationen zum Tätowieren vermittelt.

 

Digitale Erinnerungslandschaft - Digitale Erinnerungspädagogik im Umgang mit den Opfern des Nationalsozialismus

  • Gefördert durch: Zukunftsfonds Steiermark / Republik Österreich
  • Laufzeit: 2019 - 2021
  • Projektkontakt: Sebastian Stoff

Das unter der Leitung des Centrums für Jüdische Studien mit Kooperationspartnern (Zentrum für Informationsmodellierung, Fachdidaktik Geschichte und _erinnern.at_) initiierte Projekt verfolgt das Ziel einer georeferenzierten Erschließung von Erinnerungsorten an den Terror und die Opfer des Nationalsozialismus zunächst für das Gebiet der Steiermark, weiterführend jedoch für ganz Österreich. Hierbei besteht der Anspruch über eine bloße Online-Dokumentation der durch Zeichensetzungen manifesten Erinnerungsorte hinauszugehen und in einem interdisziplinären Team neue Formen der Präsentation sowie neue Perspektiven einer digital vermittelten Erinnerungspädagogik zu entwickeln. 

 

Kofler intermedial. Kommentierte Werkausgabe Werner Kofler (Radio, Film, Theater)

Ziel ist die Kommentierung und Drucklegung der 24 Hörspiele, des Theaterstücks und des Filmskripts dieses ästhetisch höchst reflexiven Autors. Der Band IV der Werkausgabe wird die Primärtexte sowie die Stellenkommentare enthalten. Zugleich wird der Kommentar online veröffentlicht. Damit wird diese wichtige ästhetische Position innerhalb der österreichischen Literatur in der gesamten Bandbreite ihrer Schreibweisen sichtbar gemacht und eine Hybridedition angeboten, die sich durch Praktikabilität, Handhabbarkeit und einen hohen Nutzerfaktor auszeichnet und damit nicht nur die Bedürfnisse der Literaturwissenschaft, sondern auch die einer interessierten Leserschaft befriedigt. Ein weiteres Ziel ist das Ausloten der Möglichkeiten des Mediums Internet für die Publikation wissenschaftlicher Editionen von Hörspielen. Zusätzlich wird an einer Forschungsplattform zur Ergründung intermedialer Phänomene gearbeitet.

 

Nuns and Monks - Prosopographical Interfaces

  • Gefördert durch: ÖAW | go!digital Next Generation
  • Laufzeit: 2019 - 2021
  • Projektkontakt: Sebastian Stoff

NAMPI wird eine semantische RDF-Datenbank erstellen, die von der von Pasin & Bradley entwickelten Factoid-Modell-Ontologie unterstützt wird, und die zusammen mit zusätzlichen inhaltsorientierten Ontologien eine genaue Darstellung der Leben der frühneuzeitlichen Nonnen und Mönche ermöglicht. Diese Daten werden den Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt und von anderen Projekten durch eine moderne und gut dokumentierte REST-API und eine auf der API basierende Website wiederverwendet.

 

Distant Spectators: Distant Reading for Periodicals of the Enlightenment (DiSpecs)

Die journalistische Gattung der „Spectators“des 18. Jahrhunderts stellt ein wichtiges Weltkulturerbe aus der Zeit der Aufklärung dar. Die Zeitschriften entsprachen dem demokratischen Ideal, kulturelle und moralische Fragen in nicht-akademischen Kreisen zu verbreiten und Werte der Aufklärung wie Weltoffenheit, Toleranz, intellektuelle Kritik, Selbstreflexion und soziale Verantwortung zu popularisieren. Basierend auf dem bestehenden Textkorpus der digitalen Edition der Spectators (http://gams.uni-graz.at/mws) zielt diese Kooperation zwischen dem Institute for Interactive Systems and Data Science der Technischen Universität Graz, des Know-Center Graz sowie dem Institut ZIM-ACDH und dem Institut für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz darauf ab, dieses mehrsprachige Korpus mit 19computergestützten Methoden der quantitativen Textanalyse zu untersuchen.Damit sollen Erkenntnisse über die Verschiebung von Themen über Zeiträume undgeografische Entfernung hinweg, sowie über stilistische Merkmale zu Tage gefördert werden, die in weiterer Folge die Formulierung von Aussagen über Trends und Zeitgeist in den Zeitschriften des 18. Jahrhunderts ermöglichen. Insbesondere zielt die quantitative Analyse der Spectators darauf ab, die Studien zu Mikroerzählungen über die Wiederholung von Motiven in verschiedenen Zeitschriften zu ergänzen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem transnationalen Transfer und der Entwicklung dieses literarischen Genres unter Berücksichtigung geographischer, kultureller und zeitlicher Besonderheiten.

 

Becoming Urban - Reconstructing the city of Graz in the long 19th century (BeUrb)

  • Gefördert durch: ÖAW (go!digital Next Generation)
  • Laufzeit: 06-2019 bis 06-2021
  • Projektkontakt: Martina Bürgermeister

Graz wächst im Laufe des langen 19. Jahrhundert (1789-1914) enorm. Das Projekt, das zusammen mit dem GrazMuseum und dem Stadtarchiv Graz umgesetzt wird, beschäftigt sich mit der Entwicklung der Stadt Graz in diesem Zeitraum. Mithilfe eines Geoinformationssystems (GIS) werden die Veränderungen der Stadt, der Prozess der Verstädterung (Urbanisierung) und die Wahrnehmung davon im Laufe der Zeit analysiert. Es werden Stadtpläne von Graz mit Beschreibungen (z.B. aus Reiseführern) und bildlichen Quellen (z.B. Postkarten) aus dem 19. Jahrhundert mit dem aktuellen Forschungsstand verknüpft. So legt das Projekt „BeUrb“ eine Basis für die Analyse städtischer Entwicklung in einer Zeit, die sich stark über radikalen und raschen Wandel charakterisieren lässt.

Das GIS ist ein Tool um Orte und Strukturen zu identifizieren, welche die Stadtentwicklung in der Vergangenheit maßgeblich beeinflussten und bis heute beeinflussen. Das Projekt gibt demzufolge nicht nur einen Ein- und Überblick in und über historische Entwicklungen sowie Begebenheiten, sondern schafft ein besseres Verständnis für das Graz, wie wir es heute kennen. Neben dem Nutzen und Mehrwert des Vorhabens für Forschung und Lehre, werden die web-basierten Projektinhalte auch privaten und touristisch nutzbar sein.

Das Institut ZIM-ACDH ist für die Datenmodellierung der Primärquellen, die technische Umsetzung des GIS und die Webpräsentation zuständig.

 

Digital Edition Publishing Cooperative for Historical Accounts (DEPCHA)

  • Gefördert durch: The Andrew W. Mellon Foundation and Wheaton College Massachusetts
  • Laufzeit: 2017-2019
  • Projektkontakt: Christopher Pollin
  • http://gams.uni-graz.at/depcha

Gefördert durch The Andrew W. Mellon Foundation und koordiniert durch das Wheaton College Massachusetts handelt es sich bei DEPCHA um eine Kooperation des Instituts ZIM mit Partnern aus den USA zur semantischen Anreicherung digitaler Editionen von historischen Rechnungsbüchern, die einem breiten Fachpublikum zugänglich gemacht werden sollen. Daten - aus unterschiedlichen Formaten - sollen auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt werden und adäquate Formen des Retrievals, Discoverys und der Visualisierung eröffnen, um die Arbeit mit den Quellen zu erleichtern. Die Überführung nach RDF auf Basis der Bookkeeping-Ontologie, die Transferprozesse historischer Rechnungsbücher formalisiert, erlaubt die Interoperabilität, Verlinkung und Zusammenführung der Informationen im Sinne von Linked Open Data.

 

Institute in Ancient Itineraries

Dieses Projekt zielt auf die Erkundung neuer Anwendungen digitaler Methoden in der digitalen Kunstgeschichte mit einem Fokus auf die "spatial narratives" von Objekten. Durch die Verwendung klassischer Kunst als Fallstudie und die Konzentration auf die Themen "Geografien, Provenienz und Visualisierung" untersucht das Projekt, wie Linked Open Data die digitale Kunstgeschichtsforschung weiter vorantreiben kann.

 

Digital Culture. Improving the Digital Competences and Social Inclusion of Adults in Creative Industries

Das Projekt zielt darauf ab, ein nachhaltiges und effizientes Bildungsprogramm zu schaffen, das für erwachsene Lernende mit geringen digitalen Fähigkeiten und geringqualifizierten Erwachsenen im Bereich der Kreativwirtschaft aus Rumänien, Italien, Österreich, Dänemark, Litauen, dem Vereinigten Königreich und Irland bestimmt ist.

 

Hugo Schuchardt Archiv - Migrationsprojekt

  • Gefördert durch: Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz
  • Laufzeit: 2018-2020
  • Projektkontakt: Elisabeth Steiner

Das Hugo Schuchardt Archiv (HSA) ist eine digitale Plattform, die unter dem Arbeitstitel "Netzwerk des Wissens" zum einen das Gesamtwerk des Namensgebers anbietet, aber auch dessen Kontextualisierung nachzeichnet. Die nahezu 14.000 Briefe des Nachlasses, die Schuchardt erhalten hat, tragen wesentlich zum Verständnis der Werkgenese bei und illustrieren die Rolle, die Schuchardt im Prozeß der Institutionalisierung und der Kodifizierung der Disziplinen und der Etablierung eines breit angelegten sprachwissenschaftlichen Diskurses, sowie in der Gründung von einzelnen Subdisziplinen gespielt hat. Das Schuchardtsche Netzwerk soll in seiner inhaltlichen Gesamtheit zur Verfügung gestellt werden, also von der Philologie zur Linguistik, von der Baskologie zur Kaukasistik, der Romanistik zur Keltologie, der historischen Sprachwissenschaft zur Kreolistik, vom Sprachkontakt zur Grammatikforschung, und es macht auch den scharfen Rezensenten und Kritiker und offenen Diskutanten in diesem Wissensprozeß lebendig. Die Aufarbeitung des Briefnachlasses - in über einem Dutzend Sprachen - und dessen inhaltliche Vernetzung über verschiedene Such- und Recherchemöglichkeiten sind der erste Schritt, die nachgelassenen Manuskripte und Entwürfe werden das Bild vervollständigen. 

 

CoReMA: Cooking Recipes of the Middle Ages: Corpus, Analysis, Visualisation

  • Gefördert durch: fwf (I 3614 Internationale Projekte), ANR
  • Laufzeit: 2018-2021
  • Projektkontakt: Helmut W. Klug

Die kulinarische Tradition ist eine der prägendsten Elemente der europäischen Kultur, und sie stellt einen großen Teil der nationalen Identitäten dar. Das Mittelalter und die in dieser Zeit aufgeschriebenen Kochrezepte können als die Wiege der modernen europäischen Küche angesehen werden. Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, die interkulturelle Forschung der mittelalterlichen Kochrezepte und deren Wechselbeziehung mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes zu verwirklichen. Das Projekt nimmt die Kochrezeptüberlieferung von Frankreich und den deutschsprachigen Ländern, die mehr als 80 Manuskripte und ca. 8000 Rezepte umfasst, auf, und untersucht sie in Hinblick auf ihre Herkunft, ihre Beziehung untereinander und ihre Migration durch Europa. Die Partner, das Laboratoire CESR (Centre d’Etudes Supérieures de la Renaissance) der Universität Tours, das Institut Zentrum für Informationsmodellierung und der Fachbereich Germanistische Mediävistik an der Universität Graz, werden diese mehrsprachigen Texte nach modernen Standards aufarbeiten und sie mit aktuellen quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden untersuchen.

Details entnehmen Sie dem vom ANR genehmigten Projektantrag.

 

Erhalt fachspezifischer Funktionalitäten bei Langzeitarchivierung in einem allgemeinen Datenarchiv für die Geisteswissenschaften

  • Gefördert durch: FWF, Open Research Data
  • Laufzeit: 2017-2019
  • Projektkontakt: Georg Vogeler

Das Projekt ist eine Fortsetzung des im Jahr 2017 ausgelaufenen FWF-Projekts "Illuminierten Urkunden als Gesamtkunstwerk" (P 26.706). Die dort auf der derzeit weltweit größten Urkundenplattform „monasterium.net“ entstandende Sammlung mit illuminierten Urkunden: http://www.monasterium.net/mom/IlluminierteUrkunden/collection, wird im Zuge des Open Science Data Projekts des FWF (ORD84) in eine Langzeitarchivierungsstrategie überführt. Das Projekt stellt nun sicher, dass die Daten zu den illuminierten Urkunden im vom Institut ZIM entwickelten vertrauenswürdigen und auf Langzeitarchivierung ausgerichteten Repositorium GAMS gesichert werden.

 

Der Regensburger Reichstag von 1576

Das Projekt vervollständigt das Editionsprojekt “Reichstagsakten: Reichsversammlungen, 1556–1662”, das von der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften initiiert wurde. Seit 1988 betreut diese Unternehmung die Edition von historischen Quellen zu elf kaiserlichen Versammlungen, die in 15 Teilbänden herausgegeben wurden. Das gegenwärtige Projekt hat zum Ziel, die Akten zum Regensburger Reichstag von 1576 elektronisch zu erschließen, mit Metadaten anzureichern und die Forschungsdaten in Form einer Digitalen Edition zugänglich zu machen. Die Auszeichnung und beschreibende Anreicherung der Transkriptionen mit XML/TEI garantiert nicht nur die Langzeitverfügbarkeit der Forschungsdaten, sondern ermöglicht auch die Anknüpfung an strukturierte Ressourcen auf Basis von RDF und Ontologien sowie den Export hochstrukturierter Daten.

 

Open Access Database “Adjective-Adverb Interfaces in Romance”

  • In Kooperation mit dem Institut für Romanistik
  • Gefördert durch: FWF, Open Research Data
  • Laufzeit: 2017-2020
  • Projektkontakt: Gerlinde Schneider und Christopher Pollin

Das Projekt zielt darauf ab, einen offenen Zugang zu einer Reihe von Korpora zu ermöglichen, die im Rahmen der Forschungsgruppe "Research Group on the Interfaces of Adjective and Adverb in Romance" an der Universität Graz erarbeitet wurden. Die gesammelten Korpora werden zu diesem Zweck aktualisiert und in eine allgemeine Datenbank integriert. Um ein Höchstmaß an Kontinuität und Kompatibilität zu gewährleisten, wird die Datenbank mehreren relevanten Standards folgen, die vom European Research Infrastructure Consortium für Sprachressourcen CLARIN ERIC2 festgelegt und gefördert werden. Folgende Aspekte sind für das Projekt von entscheidender Bedeutung: Open Access, Anpassung an internationale Standards, Entwicklung von Standards für das Tagging im Bereich Adjektiv-Adverb und die Verknüpfung der Daten mit weiteren Sprachressourcen über Linked Data.

 

Fabula docet – Wer will schon saure Trauben? Grazer Repositorium antiker Fabeln (GRaF)

  • In Kooperation mit dem Institut für Klassische Philologie
  • Gefördert durch: bmwfw - Förderreihe Sparkling Science
  • Laufzeit: 2017-2019
  • Projektkontakt: Sarah Lang

Das "Grazer Repositorium antiker Fabeln" (GRaF) ist ein Sparkling Science Projekt, das mit aktiver Beteiligung von Schulklassen eine wissenschaftliche Schulausgabe antiker Fabeln erarbeitet, die als digitale Edition auf der GAMS verfügbar gemacht werden wird. Neben fachdidaktischer Aufbereitung werden hierbei auch die Möglichkeiten und Spezifika des Mediums der "digitalen Schulausgabe" erforscht.
Ziel des Projektes ist der Aufbau des Webportals (GRaF), also der digitalen Ausgabe einer Fabelauswahl (Phaedrus; Auswahl aus Avian) samt textkritischem Apparat, die mit Vokabelangaben, Übersetzung, Sacherklärungen und Paralleltexten verbunden mit Materialsammlungen zur Unterrichtsgestaltung unter Einbeziehung der Interessen der Lernenden gestaltet ist.

 

Grotefend digital

  • Laufzeit: seit 2016
  • Projektkontakt: Georg Vogeler

Hermann Grotefend (1845-1931) schuf mit seiner „Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit“ ein Standardwerk für die Auflösung von historischen Datumsangaben. Anfang des 21. Jahrhunderts hat Dr. Horst Ruth dieses Werk mit dem Heiligenverzeichnis und den Kalendern retrodigitalisiert. Diese Retrodigitalisierung dient als Grundlage für dieses Projekt, mit dem Ziel die Daten für das Semantic Web als Linked Open Data zu modellieren. RDF hilft dabei diese Informationen so aufzubereiten, dass sie zwischen Systemen ausgetauscht werden können und dabei ihre ursprüngliche Bedeutung erhalten bleibt. Inhaltliche Aussagen werden dabei über ‚Triples‘ ausgedrückt, wofür die Verwendung von Linked Open Data- Vokabularien bevorzugt werden. So kann die Datenbank auch einfach um die RDF-Repräsentation historisch belegter Kalendarien erweitert werden. Zusätzlich steht mit SPARQL eine Abfragesprache zur Verfügung, die mehr Potential bietet als herkömmliche Volltextsuchen.

 

[szd] Digitale Nachlassrekonstruktion Stefan Zweig

  • in Kooperation mit dem Literaturarchiv der Universität Salzburg
  • Laufzeit: 2017-2018
  • Projektkontakt: Christopher Pollin
  • www.stefanzweig.digital

Das Projekt verfolgt das Ziel, den weltweit verstreuten Nachlass von Stefan Zweig im digitalen Raum zusammenzuführen und ihn einem literaturwissenschaftlich bzw. wissenschaftlich interessierten Publikum zu erschließen. In Zusammenarbeit mit dem Literaturarchiv der Universität Salzburg wird dabei, basierend auf dem dort vorhandenen Quellenmaterial, eine digitale Nachlassrekonstruktion des Bestandes generiert. So entsteht ein strukturierter Bestand an digitalen Objekten, der im Sinne der digitalen Langzeitarchivierung repräsentiert wird, und NutzerInnen orts- und zeitunabhängig zugänglich ist. Das Projekt ist so konzipiert, dass zu einem späteren Zeitpunkt Erschließung und Anreicherung des Quellenmaterials (z.B. digitalen Editionen) möglich werden.

 

[varianten] Variantengrammatik des Standarddeutschen

  • In Kooperation mit dem Institut für Germanistik
  • Laufzeit: 2012 -
  • Projektkontakt: Gunter Vasold

Das Projekt ‚Variantengrammatik des Standarddeutschen‘, gefördert vom FWF unter der  Projektnummer I 716-G18, widmet sich der grammatischen, areal bedingten Variation des Deutschen. Während Phänomene des Wortschatzes relativ gut untersucht sind (klassische Beispiele wie Semmel vs. Brötchen), haben die Bereiche der Morphologie und Morphosyntax (etwa: bei jmdm. beantragen vs. jmdm. beantragen) oder der Syntax (etwa: Gut, gibt es Bauern. vs. Gut, dass es Bauern gibt.) bisher kaum Beachtung gefunden. Das Projekt leistet somit eine erstmalige, korpusbasierte Dokumentation grammatischer Unterschiede in einem Handbuch, das sowohl für Laien als auch für wissenschaftliche Zwecke konzipiert sein wird. Das Institut Zentrum für Informationsmodellierung unterstützt den Forschungsprozess durch die Bereitstellung einer virtuellen Forschungsumgebung, die die strukturierte Erfassung, Dokumentation und Interpretation der Forschungsdaten erleichtert.

 

Prosopographie der antiken Hetären

  • In Kooperation mit dem Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde
  • Gefördert durch: Internes Projekt
  • Laufzeit: seit 2013

Das Kooperationsprojekt mit dem Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde hat zum Ziel, ein Verzeichnis aller in der antiken Literatur genannten Hetären und ihrer Liebhaber zu erstellen und die einzelnen Einträge mit den Textstellen und der Sekundärliteratur zu verknüpfen.

 

[gralis] Ein multi-modales Korpus Environment für slawische Sprachen

  • In Kooperation mit dem Institut für Slawistik
  • Laufzeit: 2008 -
  • Projektkontakt: Gerlinde Schneider

Auf Basis der IMS Corpus Workbench des Instituts für Maschinelle Sprachverarbeitung der Universität Stuttgart wurde in diesem FWF-Projekt für das Institut für Slawistik eine Struktur zum Aufbau von multimodalen Parallelsprachkorpora geschaffen, wobei in Planung, Konzeption und Umsetzung des Workflows zum Aufbau des Sprachkorpus, dem im Projektantrag festgeschriebenen Anspruch nach Masseningestierung von Dokumenten ebenso besondere Berücksichtigung zukommen musste, wie Aspekten einer AMS (=Asset Management System) gesteuerten Verwaltung der Korpustexte.

 

(Urheber-)Rechtsfragen der Neuen Medien in Lehre und Forschung

  • In Kooperation mit dem Institut für Rechtsphilosophie und der Medizinischen Universität Graz
  • Laufzeit: 2009 -
  • Projektkontakt: Walter Scholger

In den Projektkontexten des Instituts sieht man sich immer wieder mit rechtlichen Fragen, vor allem in Bezug auf den Umgang mit dem Urheberrecht bei digitalen Quellen, konfrontiert. In Zusammenarbeit mit Elisabeth Staudegger vom Institut für Rechtsphi­losophie, Rechtssoziologie und Rechtsinformatik und Reinhard Staber von der Medi­zinischen Universität Graz münden die Bemühungen nunmehr in der Erstellung eines Ministerialentwurfs seitens des Forums Neue Medien in der Lehre Austria zur Änderung der diesbezüglichen Gesetzeslage in Österreich.

 

 

Institutsleitung

Univ.-Prof. Dr.phil. M.A.

Georg Vogeler

Elisabethstraße 59/III, 8010 Graz



Institut

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