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GAMS

Dieses Akronym steht für ein Asset Management System zur Verwaltung nahezu beliebiger digitaler Ressourcen (vom Text bis zum Videofilm) und bietet MitarbeiterInnen aus Forschung und Lehre, aber auch Studierenden in Projekten die Möglichkeit diese Ressourcen zitabel und mit Metadaten versehen webbasiert zu speichern, zu verwalten und zu veröffentlichen.

Die zentrale Leitidee dieses Projekts besteht in der nachhaltigen Nutzung digitaler Inhalte, was neben der Flexibilität und den Funktionalitäten des Systems durch eine durchgehend XML-basierte Content-Strategie verfolgt wird: Dabei setzt das Asset Management unter GAMS konsequent das XML-Paradigma der Trennung von Inhalt und Repräsentationsformaten um. So entsteht ein Pool flexibel und nachhaltig wiederverwertbaren Inhalts geistes- und kulturwissenschaftlicher Wissensdomänen.

Geplant und entwickelt wurde GAMS – auf Basis eines großen Open-Source Projekts (FEDORA) zweier amerikanischer Hochschulen – an unserem Zentrum im Rahmen einer Vielzahl von Kooperationsprojekten mit inner- und außeruniversitären PartnerInnen, in Auseinandersetzung mit den konkreten Erfordernissen universitärer Forschung.

 

Nicht nur Software sondern eine Content Strategie

Wir verstehen uns im Kontext von GAMS und allgemeiner des Forschungsfeldes „Texttechnologie“ als Kooperationspartner für Forschungsvorhaben. Basierend auf Ergebnissen angewandter Forschung entwickeln und betreuen wir moderne IT-Strukturen und begleiten WissenschaftlerInnen bei der IT-bezogenen Planung, Entwicklung und Umsetzung methodologischer Aufgabenstellungen. Erfahrungen aus dieser Arbeit und aus der eigenständigen Untersuchung zentraler Fragen der Wissensmodellierung bereichern im Gegenzug die Weiterentwicklung der vorhandenen IT-Strukturen und dieLehre am Zentrum.

 

Persistente Zitierbarkeit

Open Access, Nachhaltigkeit und damit einhergehend die elektronische Publikation wissenschaftlicher Inhalte werden zunehmend zum Grunderfordernis von Forschungsförderung .Alle Datenobjekte im System erhalten daher einen „permanenten Link“ und können damit, ähnlich einer Printpublikation, zitiert werden.

 

Unterstützung von Metadata Harvesting

In der Langzeitarchivierung setzt man zunehmend auf dezentrale Datenhaltung, verbunden mit zentralen Retrievalservices. Dies ermöglicht aus BenutzerInnensicht trotz verteilter Datenstrukturen Single Point of Access Umgebungen. GAMS ermöglicht den Export von Metadaten pro Ressource auf Mausklick, sodass Objekte auch in europäischen Suchkontexten (z.B. Europeana) gefunden werden. 

 

Verlässliche Langzeitarchivierung

GAMS ist seit 2014 nach den Kriterien des Data Seal of Approval zertifiziert. Das Data Seal of Approval (datasealofapproval.org) wird an digitale Repositorien verliehen, die auf Grund ihrer Bewertung nach 16 Grundregeln als vertrauenswürdig eingestuft wurden (trusted digital repositories). Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der langfristigen Verfügbarkeit, verlässlichen Archivierung und der Wiederverwendbarkeit der enthaltenen Ressourcen. Das Siegel dient damit als Qualitätsmerkmal für digitale Repositorien und kann als Orientierung für Fördergeber und ForscherInnen dienen.

 

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Kontakt

Elisabethstraße 59/III 8010 Graz
Ass.-Prof. Mag. Dr. Johannes Hubert Stigler Telefon:+43 (0)316 380 - 2292

Web:informationsmodellierung.uni-graz.at

Bibliothek: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 9:00-13:00 und nach Vereinbarung

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